Ortsvorstand:
Die IG Metall Duisburg-Dinslaken wird durch den Ortsvorstand geleitet. Aufgaben
und Zusammensetzung des Ortsvorstands ergeben sich aus der Satzung der IG Metall.
Im Rahmen der Satzung vertritt der Ortsvorstand die IG Metall Duisburg-Dinslaken
nach innen und außen. Er führt die in der Delegiertenversammlung
gefassten Beschlüsse aus und ist für die Bildung der Ausschüsse
und Arbeitskreise verantwortlich.
Der Ortsvorstand besteht bei der IG Metall Duisburg-Dinslaken aus dem 1. Bevollmächtigten
Jürgen Dzudzek, dem 2. Bevollmächtigten Ulrich Marschner und dem Kassierer
Dieter Lieske sowie 29 ehrenamtlichen Beisitzerinnen und Beisitzern aus unterschiedlichen
Betrieben bzw. Personengruppen der Verwaltungsstelle. Gewählt wird der
Ortsvorstand alle 4 Jahre von der Delegiertenversammlung, dem Parlament der
IG Metall Duisburg-Dinslaken.
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Delegiertenversammlung:
Beschlussfassendes Organ der Verwaltungsstelle ist die Delegiertenversammlung.
Alle Beschlüsse der Delegiertenversammlung werden mit einfacher Mehrheit
gefasst. Sie sind, soweit sie der Satzung und den Beschlüssen des Gewerkschaftstages,
Beirates und Vorstandes nicht entgegenstehen, für alle Mitglieder der Verwaltungsstelle
bindend.
Die Aufgaben der Delegiertenversammlung und die Wahl ihrer Delegierten sind
in einem Ortsstatut festzulegen, das den vom Vorstand herausgegebenen Richtlinien
zu entsprechen hat. Das Ortsstatut tritt nach Genehmigung durch den Vorstand
in Kraft. Die Delegiertenversammlung der IG Metall Duisburg-Dinslaken hat derzeit
230 Delegierte.
Die Delegiertenversammlung wählt im ersten Halbjahr nach Inkrafttreten
einer neuen Satzung den Ortsvorstand nach den Bestimmungen des Ortsstatuts.
Die Wahl des Ortsvorstands muss in geheimer Abstimmung durchgeführt werden.
Dies gilt auch für Nachwahlen von Ortsvorstandsmitgliedern während
der Amtsdauer.
Die Delegiertenversammlung nimmt die Geschäfts- und Kassenberichte und
den Bericht der Revisoren bzw. Revisorinnen entgegen und fasst Beschluss über
die Entlastung der Geschäftsführer bzw. Geschäftsführerinnen
und des Ortsvorstands. Es sind mindestens vier Delegiertenversammlungen im Jahr
durchzuführen.
Die Delegiertenversammlung trifft alle endgültigen Entscheidungen über
die örtlichen Gewerkschaftsangelegenheiten im Rahmen der Verwaltungsstelle.
Zu Delegierten können nur Mitglieder mit mindestens zwölfmonatiger
ununterbrochener Gewerkschaftszugehörigkeit und satzungsgemäßer
Beitragsleistung während dieser Zeit gewählt werden.
Wahlberechtigt sind nur Mitglieder mit mindestens dreimonatiger ununterbrochener
Gewerkschaftszugehörigkeit.
Die Amtsdauer der Delegierten endet vorzeitig, wenn der/die Delegierte während
der Amtsdauer den Beruf oder die Tätigkeit wechselt und keine Beschäftigung
in einem in § 3 Ziffer 1 der Satzung genannten Betrieb mehr ausübt,
es sei denn, er bzw. sie wird Rentner bzw. Rentnerin oder vorübergehend
arbeitslos.
Tarifkommissionen:
In jedem Tarifgebiet der IG Metall gibt es Tarifkommissionen. Die Tarifkommission
besteht aus gewählten
ehren- und hauptamtlichen Funktionären/innen. Die Tarifkommission ist in
die Vorbereitung und Durchführung der Tarifbewegung eingebunden. Sie entscheidet
über die Kündigung von Tarifverträgen, formuliert Forderungen,
begleitet die Verhandlungen und befindet über die Annahme und Ablehnung
eines Verhandlungsergebnisses und entscheidet über Urabstimmung und Streik.
Ihre Beschlüsse sind meist Empfehlungen, die letzte Entscheidung liegt
beim Vorstand der IG Metall.
Wenn ein Tarifvertrag am Ende seiner Laufzeit ist, kann er mit einer einmonatigen
Frist gekündigt werden.
In den Betrieben werden dann die Forderungen für einen Neuabschluss diskutiert
und gesammelt.
Das ist vor allem Sache der Vertrauensleute der IG Metall. Die Tarifkommissionen
beantragen beim Vorstand,
die laufenden Verträge zu kündigen und empfehlen Höhe und Struktur
der Forderungen für einen neuen Tarifvertrag. Wenn der Vorstand beschlossen
hat, die Verträge zu kündigen, werden die Forderungen dem Arbeitgeberverband
übermittelt.
Vertrauensleute
bzw. Vertrauenskörper:
Die Vertrauensleute handeln im Rahmen der Satzung der IG Metall und machen sich
für die Ziele ihrer Organisation stark.
Ihr Handlungsrahmen und ihre Motivation sind die demokratisch gefällten
Entscheidungen innerhalb der IG Metall. Die daraus
abgeleiteten Forderungen und Ziele sind ihr Leitfaden für das betriebliche
Handeln.
Folgende Punkte werden dabei berücksichtigt:
► Gemeinsames Handeln steht im Vordergrund.
► Der direkte Kontakt zu den Mitgliedern und den potentiellen Mitgliedern bildet den Rahmen.
► Ziele und Maßnahmen zielen auf den Vorteil der Belegschaft und der Interessenvertretung.
► Aktivitäten werden mit den Betriebsräten der IG Metall und dem/r Betriebsbetreuer/in der zuständigen IG Metall Verwaltungsstelle diskutiert und koordiniert.
► Je nach Thema wird versucht, Bündnisarbeit mit anderen gesellschaftlichen Gruppen und sozialen Bewegungen zu entwickeln.
Die wichtigste Aufgabe und
Kernkompetenz der Vertrauensleute
besteht in der Fähigkeit zu kommunizieren und
Informationen zwischen Beschäftigten und Interessenvertretungen
zu vermitteln.
Vertrauensleute werden direkt in
ihren Arbeitsbereichen gewählt, aber auch in der IG Metall organisierte
Betriebsräte sind
Vertrauensleute. Eine enge Zusammenarbeit ist selbstverständlich.
Ob bei der Vorbereitung von Betriebsratswahlen, Aktivitäten zu Tarifrunden,
Initiativen zur Beschäftigungssicherung, Aktionen
zur Mitgliederwerbung oder Fragen der konsequenten Umsetzung und Anwendung tarifvertraglicher
Regelungen: Es gibt
viele Schnittstellen. Nur gemeinsam kann gewerkschaftspolitische Kraft erfolgreich
entwickelt und umgesetzt werden.
Gute Zusammenarbeit beinhaltet:
► gegenseitiger persönlicher Kontakt,
► regelmäßigen Informationsaustausch,
► gemeinsame Beratung,
► gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln.
Gemeinsam können Vertrauensleute und Betriebsräte richtig
was bewegen und erfolgreich sein.
Betriebsräte:
Der Betriebsrat ist das gewählte und damit legitime Organ der Interessenvertretung
aller Arbeitnehmer in einem Betrieb. Wie er gewählt wird, wie viele Betriebsräte
je nach Größe des Betriebes in ihm vertreten sind und welche Rechte
und Aufgaben er hat, regelt das zuletzt 2001 novellierte Betriebsverfassungsgesetz.
Die IG Metall Duisburg-Dinslaken betreut derzeit 98 Betriebsratsgremien mit
639 gewählten ArbeitnehmerInnen, hiervon sind zurzeit 86 % in der IG Metall
organisiert.
Jugend-
und Auszubildendenvertretungen:
Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) ist die Vertretung der
Jugendlichen unter 18 Jahren und der zur Berufsausbildung Beschäftigten
(Auszubildende, Praktikanten, Werkstudenten) unter 25 Jahren in einem Betrieb.
Diese Personengruppe ist daher auch wahlberechtigt.
Wählbar ist jeder Arbeitnehmer bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres
(auch, wenn er nicht mehr in Ausbildung ist). Er darf nicht Mitglied des Betriebsrates
sein.
Die Jugend- und Auszubildendenvertretung arbeitet eng mit dem Betriebsrat und
der Personalvertretung zusammen. Die IG Metall Duisburg-Dinslaken betreut derzeit
24 Jugend- und Auszubildendenvertretungen mit 57 gewählten Mitgliedern,
hiervon sind zurzeit 90 % in der IG Metall organisiert.
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Seniorinnen und Senioren Arbeitskreis:
Mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben wird für viele Mitglieder
das Mitmachen in ihrer IG Metall zu einer willkommenen Gelegenheit, weiter aktiv
dabei zu sein. Das wollen auch wir. Unsere Seniorinnen und Senioren sollen gleichberechtigt
in der IG Metall mitwirken, ihre Interessen einbringen und mit ihrer großen
Erfahrung zur Stärkung unserer IG Metall beitragen.
Von unseren rund 38.000 Mitgliedern sind ca. 13.000 Rentner. Viele von ihnen
möchten weiterhin am gewerkschaftlichen Leben teilnehmen. Dieser Anspruch
kommt unserer Gewerkschaftsbewegung zugute. Dies ist eine nicht zu unterschätzende
Ergänzung zur Kraft der betriebstätigen Mitglieder.
Unsere älteren Kolleginnen und Kollegen haben viele Möglichkeiten
zum Mitmachen bzw. sich und ihre Erfahrung in unsere Arbeit einzubringen, zum
Beispiel durch die Teilnahme an den regelmäßigen Veranstaltungen
des Arbeitskleises Senioren in den Stadtteilgruppen, der Mitwirkung in speziellen
Arbeitsgruppen oder bei der Organisation und Durchführung von IG Metall-Aktionen
und Veranstaltungen.
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Handwerksausschuss:
Die Beschäftigten des metall- und holzverarbeitenden Handwerks treffen
sich einmal im Monat zum „Treffpunkt Handwerk Duisburg“. Eine gute
Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen sowie Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.
Hier haben die Beschäftigten der verschiedenen Gewerke nicht nur die Gelegenheit
betriebliche und arbeitsrechtliche Probleme zu besprechen, sondern auch Tarifinformationen
zu erhalten und andere Themen, wie z.B. Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
zu diskutieren.
Neben den Beschäftigten des Kfz-Handwerks, Elektrohandwerks, Klima/Heinzung/Sanitär-Handwerks,
Schlosserhandwerks und des Tischler-Handwerks, treffen sich hier auch die Kolleginnen
und Kollegen aus den Gesundheitsberufen wie z.B. Zahntechniker, Orthopädiemechaniker
und Augenoptiker.
Der betreuende Sekretär der IG Metall Duisburg-Dinslaken nimmt an diesen
Treffen teil. Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und Mitglieder
berichten hier über die Arbeit der Interessenvertretung und die Situation
in ihren Betrieben und Branchen
Der Meinungsaustausch zwischen den Beschäftigten verschiedener Handwerksbranchen
ist eine sinnvolle Ergänzung zur individuellen Beratung und Betreuung der
IG Metall Duisburg-Dinslaken.
Noch Fragen? Dann einfach mal zum „Treffpunkt Handwerk Duisburg“
kommen. Oder die IG Metall Duisburg-Dinslaken anrufen und einen Termin vereinbaren.
Wir verstehen unser Handwerk!
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Ortsfrauenausschuss:
Frauen in der IG Metall mischen sich ein und mischen mit. Die Plattform
für unsere Aktivitäten in und außerhalb der IG Metall ist hierfür
der Ortsfrauenausschuss (OFA). Wir treffen uns, um uns mit frauenspezifischen
Themen zu beschäftigen.
Wir mischen uns ein in unsere Gewerkschaft, damit die spezifischen Interessen
der Frauen den nötigen Stellenwert erhalten. Wir setzen uns ein für
Chancengleichheit von Frauen und Männern in den Betrieben und in der Gesellschaft.
Wir unterstützen und beraten Frauen und interessierte Männer in Fragen,
wie zum Beispiel Eingruppierung, Qualifizierung, Teilzeit, Erziehungsurlaub,
Mutterschutz und weitere relevante Themen. Unsere Aktivitäten sind vielfältig
und beschränken sich nicht nur auf den internationalen Frauentag am 8.
März oder den 1. Mai.
Damit Frau sich auch weiterbilden kann, bietet der Frauenausschuss Wochenendseminare,
Tages- und Abendveranstaltungen an. Die jeweiligen Themen werden rechtzeitig
in den Betrieben bekannt gegeben. Selbstverständlich sind alle Interessierten
recht herzlich eingeladen.
Mitmachen können alle Frauen, denen die Fraueninteressen am Herzen liegen.
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Ortsjugendausschuss:
Der Ortsjugendausschuss (OJA) in Duisburg setzt sich aus Mitgliedern der
Jugend und Auszubildendenvertretungen aus den Betrieben und aus Interessierten
Jugendlichen und Azubis zusammen. Im OJA werden betriebliche, politische und
"sinnige" Dinge besprochen. In unseren monatlichen Treffen werden
Probleme von Azubis genau so behandelt, wie allgemeinpolitische Themen, Frieden
und Abrüstung sowie den persönlichen Beitrag dazu durch Kriegsdienstverweigerung
genauso wie Fragen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Der OJA ist der Treffpunkt
für jugendliche Mitglieder der IG Metall Duisburg-Dinslaken, egal ob Azubi,
Studi oder Beschäftigter. Noch kein Mitglied? Kein Problem, komm einfach
mal vorbei.
Unsere Treffen finden in der Regel jeden zweiten Montag im Monat im Gewerkschaftshaus
(Stapeltor 17 – 19 im Franz-Wieber-Saal in der 1.Etage) ab 17:00 Uhr statt.
Nimm Dir einfach mal die Zeit und schau für 1 bis 2 Stunden bei uns rein;
Du bist herzlich willkommen.
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Referentenarbeitskreis:
Die Seminare der IG Metall Duisburg-Dinslaken werden durch ehrenamtliche
ReferentInnen geleitet. Dies sind aktive Mitglieder aus den Betrieben, meist
Betriebsräte und Vertrauensleute, die in umfangreichen Schulungen und Hospitationen
intensiv auf ihre Aufgabe als RefenerentIn vorbereitet wurden. So kann die IG
Metall Duisburg-Dinslaken Seminare auf hohem fachlichen Niveau, gepaart mit
praktischer Erfahrung und pädagogischer Kompetenz anbieten. Im Arbeitskreis
werden darüber hinaus Erfahrungen ausgetauscht und neue Konzepte für
Seminare entwickelt und beraten.
Interesse, sich als ReferentIn ausbilden zu lassen und Seminare zu teamen?
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Migrationsauschuss:
Die IG Metall wendet sich entschieden gegen rechte Hetze und Gewalt. Wir treten
ein für Gleichberechtigung und Toleranz.
Im Migrationsausschuss der IG Metall Duisburg-Dinslaken treffen sich regelmäßig
interessierte Kolleginnen und Kollegen (Ausländer und Deutsche), um sich
mit den Fragen der Integration, Chancengleichheit und Akzeptanz von Ausländern
zu beschäftigen. Der Ausschuss behandelt verschiedene Themen wie:
Die Mitglieder des Migrationsausschusses legen ihre Themen selbst fest. Alle interessierten Kolleginnen und Kollegen können jederzeit teilnehmen.
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